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Berlin-Kopenhagen: 12. Etappe

Donnerstag, 12. November 2009 8:18

12. Etappe: Zehdenick – Berlin (90km)

Wegstrecke: Zehdenick – Liebenwalde – Oranienburg – Birkenwerder – Hohen Neuendorf – Henningsdorf – Berlin

Übersichtsseite zum Radweg Berlin-Kopenhagen

Beschreibung: Von Zehdenick radeln wir entlang des Vosskanals bis Liebenwalde. Hier kann ein schmuckes Rathaus (1529) bewundert werden. Dann folgen drei unschöne Straßenkilometer, bevor der Weg nach Überquerung des Oder-Havel-Kanals rechts in den Wald abbiegt. In Friedrichstal bringt uns eine Fähre auf die andere Seite des Oder-Havel-Kanals, von hier ist Oranienburg nicht mehr weit. Sehenswert in Oranienburg sind Schloss Oranienburg sowie die Gedenkstätte Sachsenhausen. Unser Radweg schlängelt sich geschickt durch die Orte Birkenwerder, Hohen Neuendorf und Hennigsdorf. Hinter Hennigsdorf überqueren die Grenze und befinden uns somit im Bundesland Berlin. Leider verliert sich hier auch die Beschilderung des Radwegs – die Karte kann auch nicht weiterhelfen. Mit Hilfe eines Stadtplans haben wir uns aber doch einen mehr oder weniger schönen Weg ausgesucht, der uns auf dem Fahrrad direkt bis zum Brandenburger Tor führt.

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Berlin-Kopenhagen: 11. Etappe

Mittwoch, 11. November 2009 8:16

11. Etappe: Fürstenberg – Zehdenick (40km)

Wegstrecke: Fürstenberg – Himmelpfort – Dannenwalde – Mildenberg – Zehdenick

Übersichtsseite zum Radweg Berlin-Kopenhagen

Beschreibung: Der Weg führt über das Gelände des ehemaligen Konzentarionslagers und entlang des Kinder-KZs. So erreicht man (Kontrastprogramm) den an vier Seen gelegenen Ort Himmelpfort. Den Namen verdankt der Ort dem 700 Jahre alten Kloster, dessen Gebäude teilweise noch erhalten sind. Auch der anderen Straßenseite wurde mit liebevoller Arbeit ein Kloster- und Kräutergarten errichtet, in dem über 200 verschiedene Kräuter und Gewürze wachsen. Im Gartenladen gibt es zahllose selbstgemachte Kräuterschnäpse zu kaufen.

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Berlin-Kopenhagen: 10. Etappe

Dienstag, 10. November 2009 8:13

10. Etappe: Wesenberg – Fürstenberg (50km)

Wegstrecke: Wesenberg – Neu Canow – Neuglobsow – Fürstenberg

Übersichtsseite zum Radweg Berlin-Kopenhagen

Hinweis: Im Vergleich zur Karte wurde die Streckenführung leicht abgeändert: der Weg führt nicht mehr über Steinförde Richtung Neuglobosow. Der Weg biegt schon vorher rechts ab. Änderung ist ausgeschildert.

Beschreibung: Allmählich verlässt der Weg die mecklenburgische Seenplatte. Heute ist der Weg recht hügelig und führt überwiegend durch bewaldetes Gebiet. Nach etwa 23 km erreichen wir Großmenow. Hier queren wir die Landesgrenze und befinden uns ab jetzt im Bundesland Brandenburg. Über Neuglobsow mit dem sagenumwobenen Stechlinsee radeln wir bis Fürstenberg / Havel. Kirche und Marktplatz sind zwar renoviert worden, ansonsten macht der Ort einen trostlosen Eindruck. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Stadt während der letzten Jahre immer militärischer Stützpunkt gewesen ist – eine Einnahmequelle die jetzt fehlt. Schon 1915 wurden 160 russische und französische Gefangene nach Fürstenberg gebracht, die gemäß der Haager Landkriegsverordnung interniert werden mussten. Zwei Jahrzehnte später wurde von ortsansässigen Firmen das Frauen-Konzentrationslager im Stadtteil Ravensbrück errichtet. Nach dem zweiten Weltkrieg okkupierte die Rote Arme den Großteil der Stadt – insbesondere die noblere Röblinsee-Siedlung. Rund um Ravensbrück finden sich noch heute zahllose russische Hinterlassenschaften: Schießplätze, Atombunker, Wohnanlagen. Die noch immer andauernde Konversion (also die Rückumwandlung in “normale” Stadtlandstaften) war Bestandteil des deutschen Beitrags zur EXPO 2000.

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Berlin-Kopenhagen: 9. Etappe

Montag, 9. November 2009 8:11

9. Etappe: Waren (Müritz) – Wesenberg (60km)

Wegstrecke: Waren (Müritz) – Federow – Ankershagen – Wesenberg

Übersichtsseite zum Radweg Berlin-Kopenhagen

Variante: Von Wesenberg noch bis Mirow (JH) fahren, etwa 10km mehr. Auch Neustrelitz lädt zu einem Abstecher (oder zur Übernachtung) ein.

Beschreibung: Nach 20 km sind wir in Ankershagen angekommen. Der kleine Ort ist untrennbar mit dem Troja-Ausgräber Heinrich Schliemann verbunden, der hier aufgewachsen ist. Sein Vater war Pfarrer der hiesigen Kirche. Im alten Pfarrhaus findet sich eine höchst informative Ausstellung. Es zeigt etlichen Originalfunde aus Troja sowie Nachbildungen der Goldfunde aus Troja und Mykene. Außerdem beschreibt es das aufregende Leben Schliemanns sowie seine (nicht immer sympathische) Person.

    Gemeinde Ankershagen
    Schliemann Museum
    Wesenberg

In der Nähe von Ankershagen findet sich auch der Havelquellensee. Hier sollte man einen Blick drauf werfen – schließlich wird der Weg von jetzt an bis Berlin dem Verlauf der Havel folgen. Abschluss der Etappe ist das 750 Jahre alte Städtchen Wesenberg, dessen Mittelpunkt die rekonstruierte Burg ist.

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Berlin-Kopenhagen: 8. Etappe

Sonntag, 8. November 2009 8:09

8. Etappe: Krakow – Waren (Müritz) (55km)

Wegstrecke: Krakow am See – Linstow – Jabel – Waren (Müritz)

Übersichtsseite zum Radweg Berlin-Kopenhagen

Wegqualität: Der Weg führt überwiegend über kleine Landstraßen und Fahrradstraßen. Zwischen Linstow und Drewitz sehr löchrige und holprige Asphaltstraße

Beschreibung: Der Radweg umrundet zunächst die ganze Krakower Seenplatte. Nach etwa 25 km erreichen wir den Ort Linstow, in dem sich das einzige Umsiedlermuseum Deutschlands befindet, welches sich mit dem Schicksal der Wolhynier beschäftigt. Ab Linstow geht es nur noch durch große, lichte Kiefernwälder – die Nossentiner-Schwinzer Heide. Während der DDR-Zeit war dieses Gebiet großräumig abgesperrt und gesichert, da es den Machthabenden als privates Jagdgebiet diente. Am Ufer des Drewitzsees findet sich noch heute das sogenannte Honnecker-Objekt, das als Jagdsitz der Regierungsmitglieder diente, die sich hier fern von öffentlichen Blicken verlustieren konnten.
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Berlin-Kopenhagen: 7. Etappe

Samstag, 7. November 2009 8:07

7. Etappe: Güstrow – Krakow am See (25km)

Wegstrecke: Güstrow – Krakow am See

Übersichtsseite zum Radweg Berlin-Kopenhagen

Wegqualität: Der Weg führt überwiegend über kleine Landstraßen und Fahrradstraßen. Hinter Reimershagen ist jedoch Sand und Kopfsteinpflaster (und somit schieben) angesagt.

Beschreibung: Der Weg von Güstrow nach Krakow führt überwiegend durch bewaldetes Gebiet. An der Strecke finden sich drei außergewöhnliche Kirchen: Die Kirchen in Kirch Rosin und Bellin mit ihren mittelalterlichen Wandmalerein, sowie die Feldtseinkirche in Alt Sammit. Nach recht kurzer Fahrzeit von nur 25 km erreichen wir das kleine Städtchen Krakow am See. Der Luftkurort überrascht mit vielen Sehenswürdigkeiten, darunter die Synagoge (heute Ausstellungsraum) und das Buchdruckmuseum. Der See lädt zu einer Tour mit dem Paddelboot, zum Schwimmen oder zu einer Dampferfahrt mit dem Dampfer Frauenlob ein.

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    Luftkurort Krakow am See
    Wolhyniermuseum

Essen: “Die Klause” eine urige Kneipe gegenüber der Stadtkirche, bietet u.a. regionale frische Fischküche.

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Berlin-Kopenhagen: 6. Etappe

Freitag, 6. November 2009 8:03

6. Etappe: Rostock – Güstrow (55km)

Wegstrecke: Rostock – Schwaan – Bützow – Güstrow

Übersichtsseite zum Radweg Berlin-Kopenhagen

Wegqualität: Der Weg führt ausschließlich über kleine Landstraßen und Fahrradstraßen. Die in der Karte als mäßig bezeichneten Wegstrecken wurden ausgebaut. Leicht veränderte Streckenführung bei Niendorf.

Beschreibung: In Rostock fahren wir zunächst auf den Südring, dann biegen wir nach links in die Robert-Koch-Straße ein, die später zum Biestower Damm wird. In Groß Stove machen wir einen kurzen Stopp an der Kirche. Nach etwa 12km kommen wir in den malerischen Ort Schwaan. Sehenswert sind nicht nur die alte Kirche (13. Jh.) und die Hubbrücke (von 1928) über die Havel sondern vor allem die Kunstmühle. In der 300 Jahre alten Wassermühle finden sich die Gemälde der Schwaaner Künstlerkolonie, die hier ab 1892 zusammenkam. Federführend war der Schwaaner Maler und Kunstprofessor Franz Bunke (1857 – 1939). Weitere Künstler der Kolonie waren Rudolf Bartels (1872 – 1931), und Alfred Heinsohn (1875 – 1927). Im Museum finden sich jedoch nicht nur Bilder – in zwei Räumen im Erdgeschoss finden sich eine Ausstellung zur Mühlengeschichte sowie der Schwaaner Silberschatz, der 1859 beim Pflügen eines Feldes gefunden wurde. Der 800 Jahre vorher vergrabene Topf enthielt umfangreichen Silberschmuck sowie 845 ganze und 2395 zerhackte Silbermünzen aus aller Welt. Nach dem Museumsbesuch lohnt sich ein kleiner Spaziergang entlang der Warnow.

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Berlin-Kopenhagen: 5. Etappe

Donnerstag, 5. November 2009 17:32

5. Etappe: Nykøbing – Rostock (25km)

Wegstrecke: Nykøbing – Gedser – Rostock

Übersichtsseite zum Radweg Berlin-Kopenhagen

Beschreibung: Den Weg von Nykøbing bis Gedser hat man schnell hinter sich gebracht. Er führt uns heute ein letztes Mal an der Ostsee vorbei. In Gedesby lohnt sich ein Abstecher zur Gedesby Mølle, einer rekonstruierten Windmühle mit Keramikwerkstatt.

In Gedser besteigen wir dann das Schiff gen Rostock – die Schiffe der Scandlines-Flotte legen etwa alle zwei Stunden ab.

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Berlin-Kopenhagen: 3. Etappe

Dienstag, 3. November 2009 17:31

3. Etappe: Fakse – Stege (70km)

Wegstrecke: Fakse – Præstø – Kalvehave – Stege

Übersichtsseite zum Radweg Berlin-Kopenhagen

Beschilderung: Der Weg folgt bis Stege dem dänischen Fahrradweg 9.

Beschreibung: Auch heute führt der Weg überwiegend direkt am Meer entlang. Wir umrunden einmal den Præstø fjord, in dem das Meer selbst bei stürmischstem Wetter ganz ruhig bleibt und erreichen schließlich die romantische Hafenstadt Præstø. Die Stadt war schon früher Reiselziel von Hans Christian Andersen und dem Bildhauer Thorvaldsen. Letzterer hat viele seine Werke auf dem Herrensitz Nysø hergestellt, das auch heute noch die Thorvaldsen-Sammlung beherbergt.
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Berlin-Kopenhagen: 2. Etappe

Montag, 2. November 2009 18:00

2. Etappe: Køge – Fakse (65km)

Wegstrecke: Køge – Strøby Egede – Gjorslev – Stevns Klint – Rødvig – Fakse

Variante: Übernachtung in Store Heddinge (JH vorhanden).

Beschilderung: Der Weg folgt bis Fakse dem dänischen Fahrradweg 9.

Beschreibung: Nachdem wir Køge verlassen haben, führt der Weg direkt am Meer entlang. Es empfiehlt sich, ab Strøby Egede nicht dem in der Karte verzeichneten Weg zu folgen, sondern weiter am Meer entlang zu fahren. Bei schönen Wetter kann man von hier aus die Öresundbrücke und Malmö sehen. Danach passieren wir Magleby mit einer 800 Jahre alten Kreidekirche und Gjorslev, wo der Park des ältesten mittelalterlichen Schlosses Dänemarks zum Verweilen einlädt. Ebenfalls nicht versäumen sollte man einen Abstecher zu Stevns Klint. Die Kreideklippen sind zwar nicht ganz so spektakulär wie die auf der Insel Møn, aber ein Besuch lohnt sich. Die Kreidefelsen erstrecken sich über ca. 15 km entlang der Küste bei einer Höhe von bis zu 41m. Die Klippen sind nicht nur ein Eldorado für Geologen (großes Vorkommen an Versteinerungen) sondern auch für Vogelfreunde, da die Klippen ein Brüterparadies sind.
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